Deckfähigkeit

Ausdruck für die Fähigkeit von Elektrolytlösungen bei der galvanischen Abscheidung von Metallen auch noch bei möglichst niedrigen Stromdichten eine Bedeckung der Kathodenoberfläche mit einer metallischen Schicht zu bewirken. Die Niederschlagsbildung setzt erst bei einer bestimmten Stromdichte ein, da zur Reduktion des Metalls erst das vom jeweiligen Elektrolyten, dem Kathodenmaterial und den Betriebsbedingungen abhängige Abscheidungspotential überschritten werden muss. Eine gute Deckfähigkeit zeigt sich daran, dass man in der Hull-Zelle auch noch in solchen Bereichen des Kathodenblechs einen Metallüberzug erhält, die einen großen Abstand von der Anode und damit eine geringe Stromdichte aufweisen. Die Deckfähigkeit ist kein Maß für die Schichtdickenverteilung des abgeschiedenen Metalls.