PaintExpo 2026 mit 420 Ausstellern!
Von Applikation bis Qualitätssicherung: Die PaintExpo bündelt die industrielle Lackiertechnik

Mehr als 420 Aussteller aus 31 Ländern werden zur PaintExpo 2026 erwartet. Für Fachbesucher aus Lohnbeschichtung, Inhouse-Lackierung und Anlagenplanung bietet die Messe in Karlsruhe einen kompakten Überblick über Technik, Trends und Investitionsthemen.
Vom 14. bis 17. April 2026 trifft sich die industrielle Lackiertechnik wieder in Karlsruhe. Die PaintExpo geht mit hoher internationaler Beteiligung in ihre nächste Ausgabe und wird erneut das gesamte Spektrum der Branche abbilden – von Applikationstechnik, Lacken und Pulvern über Anlagen- und Fördertechnik bis zu Vorbehandlung, Trocknung, Abluftreinigung und Qualitätssicherung. Für Anwender aus Lohnbeschichtung und Inhouse-Lackierung bleibt die Messe damit eine der zentralen Plattformen, um Investitionen vorzubereiten, Verfahren zu vergleichen und technologische Trends einzuordnen.
Mehr als 420 Aussteller werden anlässlich der diesjährigen Weltleitmesse auf etwa 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihr Portfolio präsentieren. Auffällig ist vor allem die internationale Beteiligung: Über die Hälfte der ausstellenden Unternehmen kommt aus dem Ausland, insgesamt werden Anbieter aus 31 Ländern erwartet. Zu den stärksten Ausstellernationen zählen Italien, die Türkei, Frankreich, die Schweiz und Polen. Insgesamt unterstreicht die Messe ihren Anspruch als Leitmesse auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Zum Vergleich: 2024 standen am Ende 430 Aussteller und 31.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche in der Bilanz. Dieses hohe und konstante Ausstellerinteresse ist ein wichtiger Indikator für die Relevanz, die die Veranstaltung für die Besucher hat.
Kompakter Zugang zum ganzen Spektrum der Branche
Gerade darin liegt seit Jahren die Stärke der PaintExpo. Das Messeprofil ist klar umrissen und auf die industrielle Lackierung fokussiert. Gezeigt werden Lösungen für Nasslackierung, Pulverbeschichtung und angrenzende Prozessschritte ebenso wie Komponenten für automatisierte Linien, Spritztechnik, Dosier- und Fördertechnik, Kabinen, Trocknung, Vorbehandlung und Prozesstechnik. Hinzu kommen Themen wie Energieeffizienz, Materialeinsparung, Digitalisierung, Robotik sowie Prüf- und Messtechnik. Für Produktionsverantwortliche und Oberflächenfachleute ist die PaintExpo damit vor allem eine Arbeitsmesse: Wer konkrete Aufgaben bei Qualität, Durchsatz, Ressourceneinsatz oder Anlagenerneuerung lösen muss, findet hier eine ungewöhnlich hohe Dichte spezialisierter Anbieter.
Gefragter Nachwuchs
Im Vergleich zur Ausgabe 2024 setzt die PaintExpo 2026 einen zusätzlichen Akzent beim Thema Nachwuchs. Der Messe-Freitag richtet sich gezielt an Studenten und angehende Absolventen, auch aus fachnahen Disziplinen außerhalb der klassischen Lacktechnik. Gemeinsam mit Hochschulen aus dem Umfeld von Karlsruhe sollen Studenten unter anderem aus Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau und Softwareentwicklung angesprochen werden. Geplant sind ein Keynote-Vortrag, geführte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern sowie Praxisbeispiele direkt an den Messeständen. Für die Branche ist das mehr als ein Begleitprogramm. Der Schritt verweist auf ein Thema, das viele Unternehmen seit Jahren beschäftigt: Der Bedarf an qualifiziertem Personal wächst, zugleich werden die Schnittstellen zwischen Lackiertechnik, Automatisierung, Datenverarbeitung und Verfahrenstechnik immer wichtiger. Dass die Messe dieses Thema sichtbarer macht, passt deshalb zur technischen Entwicklung der Branche.
Auch inhaltlich dürfte sich auf den Ständen erneut vieles um Effizienz und Prozessstabilität drehen. Schon 2024 war deutlich zu sehen, dass neue Produkte und Anlagen nicht nur über Beschichtungsqualität verkauft werden, sondern zunehmend über ihren Beitrag zu Materialeinsparung, Energieverbrauch, Emissionsminderung und Bedienbarkeit. Hinzu kommen Anforderungen an flexible Produktionskonzepte, etwa bei kleineren Losgrößen, häufigeren Farbwechseln oder gemischten Bauteilspektren. Für Fachbesucher wird deshalb interessant sein, welche Lösungen die Aussteller 2026 zu Automatisierung, digital unterstützter Prozesskontrolle, ressourcenschonender Applikation und energetischer Optimierung präsentieren. Gerade an der Schnittstelle von Anlagentechnik, Lufttechnik, Fördertechnik und Messtechnik ist in den vergangenen Jahren viel Bewegung entstanden.
Plattform für Investitions-
und Prozessthemen
Dass die PaintExpo diese Themen bündeln kann, bleibt ihr wichtigstes Argument. Während auf breiter angelegten Industriemessen Lackiertechnik häufig nur ein Teilaspekt ist, konzentriert sich Karlsruhe auf den gesamten Beschichtungsprozess. Für Besucher verkürzt das die Wege bei der Recherche und erleichtert den direkten Vergleich zwischen Anbietern. Das gilt sowohl für klassische Investitionsgüter als auch für Detailfragen im laufenden Betrieb – etwa beim Overspray-Management, bei Reinigungs- und Vorbehandlungsprozessen, bei der Steuerung von Luftführung und Trocknung oder bei der Qualitätssicherung im Serienprozess. Gerade diese Mischung aus strategischer Investitionsplanung und konkreter Prozessoptimierung macht den Reiz der Veranstaltung aus.
Organisatorisch verweisen die Veranstalter auf optimierte Abläufe vor Ort. Durch die Zusammenarbeit von Leipziger Messe und Messe Karlsruhe sollen Infrastruktur und Zugang weiter verbessert werden; außerdem steht der Parkplatz P3 wieder zur Verfügung. Das sind keine spektakulären Neuerungen, für viele
Besucher aber durchaus relevante Punkte. Denn der Nutzen eines Messebesuchs bemisst sich nicht nur am fachlichen Angebot, sondern auch daran, wie effizient sich Termine, Rundgänge und Gespräche vor Ort organisieren lassen.
Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass die PaintExpo 2026 an ihre Funktion als spezialisierter Treffpunkt der industriellen Lackiertechnik anknüpfen wird. Die internationale Beteiligung ist hoch, das Themenspektrum bleibt breit, und mit dem Nachwuchsformat setzt die Messe einen Akzent, der über das reine Produktgeschäft hinausweist. Für Fachbesucher aus Beschichtung, Anlagenplanung, Fertigung und Verfahrenstechnik dürfte Karlsruhe damit erneut ein Pflichttermin sein – nicht nur, um Neuheiten zu sehen, sondern vor allem, um konkrete Antworten auf aktuelle Produktions- und Investitionsfragen zu finden.
Highlights und Vorabinformationen zur PaintExpo
Hier gibt es alle Neuheiten zur Messe:
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