Startschuss zum 13. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Deutschen Gefahrstoffschutzpreis zum dreizehnten Mal ausgeschrieben. Noch bis zum 31. März 2020 können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen daran teilnehmen.

Teilnehmer des Gefahrstoffschutzpreises 2018 (Bild: BAuA)

In diesem Jahr steht der Preis unter dem Motto „Stop dem Krebs am Arbeitsplatz“. Gesucht werden innovative Konzepte und praktische Lösungen, um Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen sicherer zu machen. Mit der Verleihung des Gefahrstoffschutzpreises möchte das BMAS im nächsten Jahr insbesondere jenen Ideen eine breitere Öffentlichkeit geben, die dazu beitragen, Gefährdungen zu erkennen und einen sicheren Umgang mit krebserzeugenden Stoffen sicherstellen. Preiswürdig sind etwa die Entwicklung und Einführung weniger gefährlicher Stoffe, vorbildliche Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation und Mitarbeiterbeteiligung für den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen oder auch modellhafte Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Anforderungen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Zudem können auch besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter Gefahren am Arbeitsplatz und der öffentliche Einsatz für den Schutz vor krebserzeugenden Gefahrstoffen ausgezeichnet werden.

Nennungen für den Preis können bis Ende März 2020 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten bzw. erwarteten Verbesserung sowie eine etwa einseitige Kurzfassung dieser Angaben enthalten. Die Preisverleihung wird im Herbst 2020 erfolgen. Die prämierten Beiträge werden in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund vorgestellt. Weitere Information finden Sie auf der Seite www.gefahrstoffschutzpreis.de.

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