Phoenix Faktor – DER Aushärteindex

Dies ist die exakte Kalkulation des Lack- oder Pulvertrocknungsprozesses mittels Temperaturprofilen unter Einbezug der Vernetzungstemperatur mit dem Ziel, das Ergebnis leicht verständlich und vergleichbar als nummerischen Faktor darzustellen.

Die Aushärtung des Lacks ist sowohl zeit- als auch temperaturabhängig. Daher geben die Lack- und Pulverhersteller „Rezepte“ bzw. Einbrennfenster vor, nach denen „gebacken“ werden soll, um ein qualitativ gutes Ergebnis zu erzielen. Dieses „Rezept“ wird als „Zeit bei Temperatur“-Kurve in der Software hinterlegt. Wie analysiert man aber die Ganzheitlichkeit der Ergebnisse? Mit der Anwendung von Mathematik kann die genaue Berechnung der Aushärtung von Lacken oder Pulvern, unter Einbeziehung aller Kurven im Temperaturprofil, erzielt werden. Durch das Erstellen einer Referenzkurve anhand von drei vorgegebenen Temperaturpunkten, werden die Werte zwischen den Punkten durch Interpolieren bestimmt. So wird die benötigte Aushärtezeit bei beliebiger Temperatur für jeden Messpunkt kalkuliert. Anschließend wird, unter Berücksichtigung der gesamten Aushärtezeit, das Gesamtäquivalent der gemessenen Kurve bei einer bestimmten Temperatur bestimmt. Diese Werte setzt die neue ThermalView Software ins Verhältnis und bestimmt so den Aushärteindex, den sogenannten Phoenix Faktor. Dieser wird übersichtlich und einfach grafisch dargestellt und bietet einen sofortigen Überblick über die Messung und deren Ergebnis. Eine genaue und ganzheitliche Betrachtung des Aushärteprozesses, mit der Möglichkeit des direkten Vergleiches der vom Hersteller vorgegebenen Parameter, ist die genauere Alternative zur „Zeit @ Temperaturanalyse“.

https://phoenixtm.com/de_DE/anwendungen/beschichtung/

 

 

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