Parts2clean überzeugt in schwierigem Umfeld

Zum Ende der Parts2clean am Donnerstag stand fest: Die Parts2clean 2019 hat die Erwartungen der meisten Aussteller erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Die Parts2clean 2019 hat nach Veranstalterangabe die Erwartungen der meisten Aussteller erfüllt (Bild: Deutsche Messe)

Drei Tage lang präsentierte sich die Parts2clean als internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung in ihrer 17. Auflage mit 230 Ausstellern aus 20 Ländern erneut als globale Informations- und Beschaffungsplattform für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung. Rund 4.250 Fachbesucher aus 48 Ländern haben das Angebot der in den Stuttgarter Messehallen genutzt, um sich über Lösungen für ihre Aufgabenstellungen zu informieren. Die internationale Leitmesse konnte damit nach Angabe des Veranstalters das Niveau der Vorjahres-Veranstaltung halten. Der Anteil ausländischer Besucher ist leicht gestiegen auf nunmehr 22 Prozent. 63 Prozent davon waren aus EU-Ländern angereist, weitere 28 Prozent aus dem übrigen Europa.

„Das stabile Besucherniveau in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigt die große Bedeutung der parts2clean als weltweite Drehscheibe zur Geschäftsanbahnung im Bereich der industriellen Bauteilreinigung“, sagt Olaf Daebler, Global Director Parts2clean bei der Deutschen Messe AG. Angesichts gedämpfter Konjunkturaussichten, einem von Unsicherheit geprägten Wirtschaftsumfeld im Bereich der Automobilindustrie sowie Meldungen über verringerte oder gestrichene Reisebudgets waren zahlreiche Aussteller mit durchaus verhaltenen Erwartungen zur Messe gekommen. „Von unseren Ausstellern haben wir erfahren, dass es in den Gesprächen vielfach um neue Anwendungen ging“, so der Parts2clean-Veranstalter.  Zur Messe waren Unternehmensvertreter aus unterschiedlichsten Branchen gekommen. Mit 39 Prozent stellte die Automobil- und Fahrzeugindustrie nach wie vor die größte Besuchergruppe. Mit 32 Prozent stieg der Anteil der Besucher aus dem Maschinen- und Anlagenbau gegenüber dem Vorjahr jedoch um um neun Prozent. Weitere wichtige Besucherbranchen sind die Metallbe- und -verarbeitung, die Oberflächentechnik und -bearbeitung, die Pharma-, Chemie- und Verfahrenstechnik sowie wie die Elektronik- und Elektroindustrie.

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