Multi-Detektor-Prinzip von Polytec verbessert Signalqualität

Optisch raue Oberflächen genauer messen: Mit dem neuen Laservibrometer lässt sich der Signal-Rauschpegel bei Schwingungsmessungen deutlich verbessern.

Die Qualität einer Laservibrometer-Messung hängt von der Intensität des Lichts ab. In der Praxis sind Messoberflächen meist optisch rau, was die Qualität des Messergebnisses verschlechtert. Genau hier setzt die patentierte QTec-Technologie von Polytec an: sie basiert auf dem Multi-Detektor-Konzept, das heißt, die zurückgestreuten Signale erreichen mehrere Photodetektoren. Unregelmäßigkeiten der Oberfläche spielen dadurch kaum noch eine Rolle, weil – vereinfacht ausgedrückt – bei der Reflexion weniger Licht verloren geht. Eine schnelle Elektronik im Messkopf gewichtet die Detektorsignale in Echtzeit; der Anwender bekommt ein gemeinsames Messsignal zur Verfügung gestellt, sodass die neuen Messköpfe kompatibel mit den bisherigen Einkanal-Vibrometer-Decodern sind. Die QTec-Technologie verbessert den Signal-Rauschpegel bei Schwingungsmessungen signifikant.

Selbst bei anspruchsvollen Messaufgaben verhilft die neue Mehrkanal-Interferometrie zu verlässlichen Messdaten, z.B. auf bewegten, entfernten oder rotierenden Prüflingen. Zudem werden Messungen schneller. Je nach Anwendungen sind vier- bis zehnmal weniger Mittelungen notwendig, als bei konventionellen Methoden. Die neue QTec-Technologie gibt es wahlweise als Messkopf für das bestehende VibroFlex-System (optional mit der Software VibSoft-VL für die digitale Erfassung und Auswertung der Daten) und als Scanning Vibrometer in einer Kompaktausführung oder als 3D-Variante zur Erfassung aller Schwingrichtungen.

Anzeige

Surface-News

Der Newsletter der Oberflächenbranche - kostenfrei die Surface-News bestellen!

Jetzt abonnieren