Leybold erweitert Turbomolekularpumpen-Serie

Vakuumspezialist Leybold hat seine Turbovac i/iX-Serie vervollständigt. Neben einer Erweiterung hinsichtlich des Saugvermögens bieten die beiden neuen Modelle lange, störungsfreie Betriebszeiten und niedrigere Betriebskosten.

Erweiterte Turbovac i/iX Serie von Leybold (Bild: Leybold GmbH)

Die Turbovac-Modelle kommen in vielen Industrie- sowie Forschungs- und Entwicklungsanwendungen zum Einsatz, wo ein sauberes und stabiles Hoch- und Ultrahoch-Vakuum notwendig ist – wie etwa in der Beschichtung, Wärmebehandlung, Analytik, Dünnschichtforschung oder Heliumrückgewinnung. Unter dem Strich sorgen die neuen Mitglieder der Turbovac i/iX-Familie für eine deutlich verbesserte Vakuumperformance, gekennzeichnet durch größere Saugvermögen und bessere Kompressionswerte. Die hohe Zuverlässigkeit sowie die einfache, intuitive Bedienung bedeuten für den Anwender einen stressfreien Betrieb mit maximaler Anlagenverfügbarkeit. In jedem Vakuumsystem herrschen unterschiedliche Einbauverhältnisse. Dies erfordert flexible Einbaulagen, etwa wenn nur wenig Platz für die Vakuumpumpen vorhanden ist, wie zum Beispiel bei der Integration in kompakte, industrielle Vakuumanlagen. Die Turbovac i/iX-Serie ist in jeder Ausrichtung montierbar und bietet mit ihren verschiedenen Größen und Varianten maximale Flexibilität.

Speziell um den Verkauf auf dem Industrie- und Beschichtungsmarkt zu fördern, kommen zu den bestehenden Profibus-, RS232- und RS485-Kommunikationsmodulen nun die EthernetIP-, EtherCAT- und Profinet-Anybus-Optionen hinzu. Sie sind alle als IP54-Versionen verfügbar. Die EthernetIP-, EtherCAT- und Profionet-Module verfügen über einen integrierten Web-Server. Die Produkte der gesamten Turbovac i/iX-Serie können über den Turbo.Control i gesteuert und überwacht werden. Für mehr Zuverlässigkeit und eine längere Lebensdauer sorgt nicht zuletzt das wartungs- und ölfreie Hybridlagerungs-Konzept: Auf der Hochvakuumseite wird der Rotor der Turbomolekularpumpe in einem verschleißfreien Magnetlager geführt, während an der Vorvakuumseite ein lebensdauergeschmiertes Keramikkugellager verbaut ist, das Anwender bei Bedarf vor Ort selber austauschen können.

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