Laser Components: Neue Fertigungsstätte in USA

Mit dem Bau einer neuen Fertigungsstätte für Detektoren plant Laser Components in die Zukunft. Ende April fand in Chandler im US-Bundesstaat Arizona die feierliche Grundsteinlegung für den rund 2.400 m² großen Neubau statt.

Laser Components Werk USA

Grundsteinlegung im neuen Werk von Laser Components (Bild: Laser Components)

Bereits im Frühjahr 2020 sollen die Arbeiten für das Gebäude abgeschlossen sein, das als zentraler Entwicklungs- und Produktionsstandort für alle Detektortechnologien von Laser Components dienen wird. Die mit Produktionsräumen und Reinräumen nach neuesten Standards ausgestattete Einrichtung ist für bis zu 70 Mitarbeiter ausgerichtet und bietet nach Unternehmensangaben damit ausreichenden Raum für das Wachstum, das CEO Patrick Paul in den nächsten Jahren erwartet. „Den Standort für unser neues Werk haben wir bewusst in der Nähe unseres bisherigen Firmensitzes gewählt. So können wir weiterhin vom Know-how unserer langjährigen Mitarbeiter profitieren und unsere engen nachbarschaftlichen Beziehungen zur Arizona State University weiter ausbauen“, sagt Patrick Paul. „Zudem haben sich in Chandler seit einiger Zeit Major Player für Technologien rund um das autonome Fahren angesiedelt. Dieser Markt wird zunehmend wichtig für unsere optischen Detektoren.“

Laser Components fertigt in den USA Detektoren ganz unterschiedlicher Technologien. Hierzu zählen Avalanche Photodioden aus InGaAs und Silizium, die kleinste Lichtmengen sammeln. Weitere Komponenten sind PbS/PbSe-, InAs-, InGaAs- und pyroelektrische Detektoren, die hauptsächlich zur Gasmessung oder Flammendetektion eingesetzt werden. „Hersteller von anspruchsvollen Sicherheitssystemen setzen schon seit Langem auf unsere Detektoren“, erklärt Dragan Grubisic, General Manager der Laser Components Detector Group. „Die Automobilindustrie ist für ihre hohen Qualitätsansprüche bekannt. Deshalb sind wir uns sicher, dass wir mit unseren High-End-Produkten ein attraktiver Partner sind. Mit dem neuen Werk werden wir in der Lage sein, die nötigen Stückzahlen zu fertigen, die dem enormen Wachstumspotenzial dieses Marktes gerecht werden.“ Das beste Beispiel für die Umsetzung der ambitionierten Pläne der Unternehmensgruppe ist die Fertigungsstätte in Kanada, die nach der Erweiterung vor zwei Jahren erfolgreich Impulslaserdioden für den Einsatz in der Automobilindustrie qualifizieren konnte.

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