Infrarot- und UV-Systeme von Heraeus Noblelight auf Paintexpo

Heraeus Noblelight präsentiert auf der Messe PaintExpo im April in Karlsruhe anwendungsoptimierte Infrarot- und UV-Systeme für die effiziente Lackhärtung. Infrarot-Öfen des Herstellers tragen entscheidend dazu bei, dass Metallbeschichtungen in der Hälfte der Zeit gehärtet werden können.

Mit Infrarot-Öfen von Heraeus Noblelight können Metallbeschichtungen in der Hälfte der Zeit gehärtet werden (Bild: Heraeus Noblelight)

Bauteile aus Metall durchlaufen bei der konventionellen Pulverhärtung bisher meist einen mehrstufigen Beschichtungsprozess. Zuerst werden die Teile mit Grundierungspulver beschichtet, in einen Trockenofen befördert und gehärtet. Danach wird das Decklack-Pulver aufgebracht und die Teile fahren erneut in den Trockenofen, um auszuhärten. Dieses Verfahren ist zuverlässig und wird häufig genutzt, allerdings wollen sich viele Beschichter den zeitaufwendigen doppelten Umlauf durch den Trocknungsofen nicht mehr leisten. Die Optimierung dieser zweifachen Pulverbeschichtung kann durch ein „Pulver-in-Pulver-Verfahren“ erfolgen, dessen Herzstück ein Infrarot- Booster direkt nach der ersten Beschichtung ist.

Anders als bei der herkömmlichen Pulverbeschichtung wird hier das Grundierungspulver aufgebracht, direkt danach durch Infrarot-Wärme aufgeschmolzen und dann das Decklack-Pulver bereits aufgetragen, während die Grundierung noch im Gelzustand ist. Danach werden die Teile mit der Grundierung auf der Gel-Stufe und der Pulver-Deckschicht in den bestehenden Trocknungsofen befördert, wo sie dann vollständigen aushärten. Dieses Verfahren erfordert also einen zusätzlichen Infrarot-Ofen, einen sogenannten Booster. Der bestehende Trocknungsofen kann weiter genutzt werden. Heraeus Noblelight stellt auf der Paintexpo in Halle 1 auf Stand 1526 aus.

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