Flexibel automatisieren

Ein Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen hat zwei manuelle Pulverbeschichtungsplätze durch flexibel programmierbare Roboter ersetzt und konnte so trotz vielfältigem Teilespektrum Durchsatz, Aufwand und Qualität optimieren.

Nur zwei Automatikpistolen kommen in der Lackierkabine zum Einsatz (Bild: Homag)

In den über 60 Jahren ihrer Unternehmensgeschichte hat die Homag Group eine Vielzahl an Innovationen für die Herstellung von Möbeln entwickelt und im Markt etabliert – angefangen mit der ersten Kantenanleimmaschine der Welt im Jahr 1962. Darauf folgte die erste Horizontalkreissäge im Jahr 1967. Seitdem hat sich das weltweit tätige Unternehmen mit durchdachten Konstruktionen und Weitsicht zu einem der großen Technologieführer seiner Branche entwickelt.

Dementsprechend legt der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen auch Wert darauf, dass die Prozesse im eigenen Haus auf dem aktuellen Stand der Technik sind. In einer Phase, in der mehrere Modernisierungsprojekte in Angriff genommen wurden, entschieden die Verantwortlichen, dass eine Handbeschichtung mit Pulverlack nicht mehr zeitgemäß wäre – insbesondere unter Berücksichtigung der Firmenphilosophie, dass schwierige Arbeitsplätze wo möglich zu automatisieren sind. Deshalb galt es eine Alternative für zwei Handbeschichtungsanlagen zu finden. Das Ziel war trotz dieses des unterschiedlichen Teilspektrums eine möglichst hochautomatisierte Beschichtung, bei denen die Eingriffe seitens der Anlagenbediener auf ein Minimum beschränkt sind. Noch dazu sollte sich der Invest im Rahmen halten.

Nach etlichen Gesprächen zeigte sich, dass eine Lösung mit zwei Lackierrobotern die jeweils eine Pulverpistole führen, sowohl den Durchsatz als auch die erforderliche Qualität liefern können. Als Konzept setzte sich dann unter weitestgehender Erhaltung der vorhandenen Anlagen-Peripherie die Erweiterung der vorhandenen Lackierkabine mit zwei Robotern durch.

Lesen Sie mehr über flexibel programmierbare Roboterlösung in der März-Ausgabe von mo - Magazin für Oberflächentechnik, die am 6. April erscheint.

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