Coronavirus: Nanogate beantragt Finanzhilfen bei Staatsbank KfW

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Die Nanogate SE rechnet mit erheblichen Belastungen für Umsatz, Ergebnis und Liquidität im Geschäftsjahr 2020 durch die Coronavirus-Pandemie. Um den Fortbestand des Konzerns zu sichern, beantragt das Unternehmen Finanzhilfen bei der Staatsbank KfW und plant erhebliche Kostensenkungen, unter anderem durch Kurzarbeit.

Aktuell sind die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie für Umsatz, Ergebnis und Liquidität von Nanogate noch nicht konkret abzuschätzen. Gleichwohl geht der Vorstand davon aus, dass Umsatz und EBITDA im Geschäftsjahr 2020 deutlich unter den Werten von 2019 liegen werden und sich die Liquiditätslage erheblich verschlechtern wird. Der erwartete Absatzeinbruch resultiert vor allem aus Produktionsstopps der Automobilhersteller sowie voraussichtlichen Absatzrückgängen bei nahezu allen Kunden und Produkten.

Nanogate beantragt deshalb Finanzhilfen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), um den Fortbestand des Konzerns zu sichern. Zudem sollen Personal- und Sachkosten deutlich gesenkt werden, beispielsweise durch die Anmeldung von Kurzarbeit und einen geringeren Einsatz von Leiharbeitern. Auch temporäre Werksschließungen sind nicht ausgeschlossen.

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