Auszubildende bei H.P. Kaysser fertigen Realteile für Kunden

In der LernFabrik von H. P. Kaysser erproben sich Auszubildende gleich an der Realität und fertigen Teile für den Verkauf. Das fördert den nachhaltigen Erwerb von Wissen - und Kunden erhalten die Teile preisgünstig.

Lernen am realen Objekt (Bild: H.P. Kaysser)

Die derzeit 34 Nachwuchs-Mechaniker, -Maschinen- und Anlagenführer, -Indus­triekaufleute, -Produktdesigner und -Logistikfachkräfte bei H.P. Kaysser fertigen wäh­rend ihrer Ausbildung verkaufsfähige Echtteile, die sich im harten Kostenwettbewerb im Markt beweisen dürfen. Das Spektrum umfasst meist einfache Teile, etwa Wannen, Behälter, Kästen oder Schweißkonstruktionen. Auch Reparaturschweißarbeiten gehören dazu. Weil die Teile nicht durch die übliche Auftragsverwaltung laufen und mit günstigeren Stundensätzen kalkuliert sind, können Kunden die Teile günstiger erwerben. Damit gewinnen Azubis, Kunden und Ausbilder.

Neben maximalem beruflichem Lernerfolg lernen junge Kaysser-Mitarbeitende früh, Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen, und die im Unternehmen gelebte Inklusion als Chance mitzutragen. In der LernFabrik von Kaysser werden auch junge Menschen mit Behinderung oder Fluchterfahrung ausgebildet. Das Unternehmen passt die Arbeitsplätze an die Fähigkeiten der jungen Menschen an und hilft bei Behördengängen. Dafür erhielt es den Lea-Mittelstandspreises 2020.

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