2020: Minus im Maschinen- und Anlagenbau

Im Krisenjahr 2020 ist die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau nach vorläufigen Berechnungen um real 12,1 Prozent gesunken. Das war das schlechteste Ergebnis seit der Finanzkrise des Jahres 2009.

Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt (Bild: VDMA)

Zu den ersten Berechnungen der Produktion des Jahres 2020 im Maschinen- und Anlagenbau sagt Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt: „Im Krisenjahr 2020 ist die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau am Standort Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um real 12,1 Prozent zum Vorjahr gesunken. Wir hatten den Rückgang zuletzt auf 14 Prozent geschätzt. Die Abweichung ist Folge der etwas geringeren Rückgänge der Produktion im November und Dezember im mittleren einstelligen Bereich.

Das ändert aber nichts daran, dass 2020 für das schlechteste Ergebnis seit der Finanzkrise des Jahres 2009 steht. Seinerzeit verbuchte der Maschinen- und Anlagenbau ein Produktionsminus von knapp 25 Prozent. Für das laufende Jahr rechnen wir unverändert mit einem realen Produktionszuwachs von 4 Prozent, was angesichts des hohen Rückgangs im vergangenen Jahr nur den Beginn einer Aufholphase von niedrigem Niveau aus darstellt.“

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