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Neue Kollegen für das Lackfinish von Visomax

Mehr Schnelligkeit, Effizienz und Ressourcenschonung durch Automatisierung des sensiblen Finishprozesses durch Roboterzellen. Insbesondere lassen sich so reproduzierbarere Ergebnisse bei gleichzeitiger Entlastung der Werker erzielen.

Der Roboter poliert ermüdungsfrei und reproduzierbar auch im 3-Schichtbetrieb (Bild: Visomax)

Im Zeitalter steigender Volumen, geringerer Losgrößen und wachsender Produktvarianten wird die Produktionsplanung immer komplexer. Eine essenzielle Kenngröße für Produktionsplaner ist hierbei die Prozesszeit pro Bauteil, welche in manuellen Produktionsprozessen nicht stabil reproduziert werden kann. Diese Problemstellung hat Visomax im Segment des Lackfinish von Anbaubauteilen, wie zum Beispiel Spoiler oder Zierleisten, erkannt und eine Lösung für Automobilhersteller (OEM) und die Zulieferindustrie (Tier-1 und Tier-2) entwickelt. Das Resultat sind zwei mobile und flexibel einsetzbare Roboterzellen: „Visobot VBU – Polish“ und „Visobot VBU – High Gloss“.

Da die Hand-Augenkoordination eines erfahrenen Mitarbeiters nach wie vor durch kein Kamerasystem und Schleifkonzept sicherer und schneller zu ersetzen ist, setzt Visomax auf eine klare Aufgabenteilung: Das Ausschleifen der Oberflächendefekte erfolgt manuell, die geschliffenen Stellen werden markiert und dann übernimmt die Roboterzelle die Polierarbeit. Vor kurzem wurden die ersten Visobot-Einheiten bei einem Automobilzulieferer in die Produktion integriert. Die positiven Effekte waren schon nach einer  kurzen  Einarbeitungszeit  zu erkennen – durch Reduzierung der Nacharbeit, sowie eine verringerte Ausschussquote. Bei einem stabilen, einwandfreien    Polierergebnis konnte der Kunde deshalb gleichzeitig die Stückzahlen erhöhen.

Erfahren Sie mehr über diese Automatisierungslösung in der in der Mai Ausgabe der mo, die am 6.5.2019 erscheint.