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Hightech-Lack spart Kosten und Zeit ein

OTL-Geschäftsführer Markus Pape (links) und Vorstand Felix Graepel (rechts) (Bild: Graepel)

Der zur Graepel AG gehörende Beschichtungsspezialist Oberflächentechnik Löningen GmbH & Co. KG, kurz OTL, hat vor Kurzem seine Produktion signifikant umgestellt. Bei OTL erhalten Graepels DuraVent-Lochbleche ihr Finish. Diese Bleche, die als Lüftungs- und Schutzgitter für Fahrzeuge, Baumaschinen und Agrargeräte erhältlich sind, sollen jetzt aufgrund der neuen widerstandsfähigen Beschichtung über 1.000 Stunden im genormten Salzsprühnebeltest nach DIN ISO 9227 widerstehen. „Das ist ein Wert, der für solche Bauteile bislang unerreichbar schien“, betont Geschäftsführer Markus Pape.

Der Manager kam 2014 vom Mutterkonzern zur damals neu gegründeten OTL. Anfangs setzte die Firma auf konventionelle KTL-Beschichtungen. Als das Volumen stieg und Graepel auch Teile für Nobel-Sportwagen entwickelte, hat das Unternehmen sowohl bei der Qualität als auch bei der Produktivität zugelegt. Einen wichtigen Faktor stellen die neuen Pulverbeschichtungsanlagen dar. Spezielle Dichtstrompumpen erzeugen mit geringer Geschwindigkeit eine feine Farbwolke, deren Haftungspotenzial deutlich größer ist. Selbst filigrane Strukturen und Vertiefungen lassen sich damit hochwertig vergüten. Kontrolliert wird engmaschig – etwa durch tägliche Salzsprühnebeltests im eigenen Labor. „Die Ergebnisse sind konstant und wir sind sehr zufrieden“, resümiert Pape. Aufgrund der Zeit- und Lack-Einsparungen konnten so die Kosten gesenkt werden.

Mit circa 50 Mitarbeitern veredelt OTL auch Bauteile für andere Hersteller im Lohnauftrag.