Überarbeitete Ruwac Gas-Ex-Sauger

Was die Ruwac-Ingenieure mit den Gas-Ex-Saugern unternommen haben, bezeichnet man in der Automobilindustrie als „Modellpflege“: Die Grundkonstruktion bleibt, wie sie ist. Aber es werden zahlreiche Detailverbesserungen umgesetzt, um die Leistung und Funktion der Fahrzeuge oder, in diesem Fall der Sauger zu optimieren.

Die neuen Gas-Ex-Sauger unterscheiden sich durch viele Detailverbesserungen von den Vorgängermodellen. (Bild: Ruwac)

Dazu gehört bei den Baureihen DS 1220 und DS 2520 (jeweils in der Gas-Ex-Ausführung für die Zonen 1 und 2) die Verwendung neuer, energieeffizienter Drehstrommotoren, die für den Betrieb in Gas-Ex-Zonen entwickelt wurden und entsprechend zugelassen sind. Weitere Komponenten z.B. der elektrischen Ausrüstung wurden ebenfalls durch neueste Baureihen der einschlägigen Hersteller ersetzt. Die zentrale Eigenschaft und zugleich das Alleinstellungsmerkmal der Baureihe bleibt erhalten: Die DS 1220 und DS 2520 sind die einzigen Gas-Ex-Sauger für den Dauerbetrieb in Industrie-Anwendungen auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Sie bieten nach Angabe des Herstellers hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit auch bei kritischen Anwendungsfällen wie z.B. der Aufnahme brennbarer Stäube sowie dem Absaugen von isolierenden, d.h. nicht leitfähigen Stäuben.

Belegt wird dies durch eine Untersuchung der Dekra Exam, die Ruwac in Auftrag gegeben hat. Das Prüfinstitut hat nachgewiesen, dass diese Gas-Ex-Sauger nicht leitfähige Stäube und Granulate aufsaugen können, ohne dass mit dem Risiko zündfähiger Büschelentladungen zu rechnen ist. Hierzu leisten diverse konstruktive Merkmale der Sauger jeweils einen wichtigen Beitrag – u.a. der ableitfähige Gehäusewerkstoff (GFK), die leitfähigen Saugdüsen, der permanent geerdete Sammelbehälter und die Luftführung mit begrenzten Strömungsgeschwindigkeiten. Ein weiteres wichtiges Merkmal dieser Saugerbaureihen ist der modulare Aufbau, der eine anwendungsbezogene Auswahl der Ausstattung erlaubt. Die Sauger können dann zum Beispiel bis zur Temperaturklasse T5 betrieben werden oder mit Filtern der Staubklasse H nach EN 60335-2-69.