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Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess – LPW im DIN-Normenausschuss

Das Deutsche Institut für Normung e. V. in Berlin fungiert als unabhängige Plattform für Standardisierung in Deutschland sowie weltweit. Es definiert Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die unter anderem der Sicherheit sowie Qualitätsverbesserung in allen Lebensbereichen dienen. Rund 32.000 Experten aus Wirtschaft und Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand bringen ihr Fachwissen in den Normungsprozess ein. Zu ihnen gehört jetzt auch die LPW Reinigungssysteme GmbH mit einem Sitz im Normenausschuss Feinmechanik und Optik (NAFuO). Das Riedericher Unternehmen wird durch seinen Entwicklungsleiter Hans Hauger vertreten.

Hans Hauger unterstützt den DIN-Ausschuss bei der Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess. (Bild: LPW Reinigungssysteme)

„Direkt im Anschluss auf die erst kürzlich veröffentlichte ISO 19227:2018 Implants for surgery. Cleanliness of orthopedic implants wird in diesem Ausschuss nun die Reinheit von Medizinprodukten im Herstellungsprozess behandelt. Der Fokus liegt auf der Standardisierung von Vorgaben durch den Hersteller. Denn jedes einzelne Produkt verlangt nach einer zu spezifizierenden Reinheitsanforderung. So wird derzeit einerseits die gesamte Fertigungskette mit all ihren Zwischenschritten betrachtet, andererseits auch die verschiedenen Auslieferzustände des Endproduktes.“, so Hauger.

LPW bringt schon seit Jahren sein spezifisches Wissen aus der Präzisionsreinigung in die Medizintechnik ein. – Mit aktiven Grundlagenversuche an klassischen oder neuartigen medizintechnischen Produkten sowie aktiver Mitarbeit in Arbeitskreisen und Clustern. LPW-Chef Gerhard Koblenzer: „Der Vorschlag zur Aufnahme in den Normenausschuss kam somit auch folgerichtig aus der Branche und gibt uns die Chance, in diesem Gremium von Spezialisten die gesammelte Erfahrung in die neue Norm mit einzubringen.“