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Für mehr Bewegungsfreiheit in der Beschichtungstechnik

(Bild: ATS)

Die ATS-Gruppe hat seit 150 Jahren Erfahrungen in der Fördertechnik. Daher verfügt man über eine breite Palette bewährter Fördersysteme. Unterschieden wird zwischen Kreisförderern, bei denen die Nutzlast direkt an einer Kette befestigt wird, und Power & Free Systemen, bei denen ausklinkbare Laufwerke über Weichen unterschiedliche Wege nehmen können. Power & Free Systeme in umgedrehter Bauweise werden als Inversförderer, Inverted Power & Free oder auch als Bodenförderer bezeichnet. Diese Inversförderer arbeiten in der Regel als Kreisförderer und können im Taktbetrieb, im kontinuierlichen Betrieb oder in Kombination beider Arbeitsweisen eingesetzt werden. Konzipiert für die Oberflächenbeschichtung von Kunststoffteilen, deren Abmessungen und Gewicht sehr unterschiedlich sein können, man denke nur an Autospiegel und LKW-Frontklappen, haben sie komplexe Anforderungen zu erfüllen.

Im Bereich der Roboterbeschichtung ist die Laufruhe ein wichtiges Kriterium, für unterschiedliche Klimazonen in der Waschmaschine, im Trockner oder in der Lackierkabine mussten ebenfalls Lösungen gefunden werden. Eine weitere Herausforderung ist das Drehen während des Beschichtungsprozesses. Um diese anspruchsvolle Aufgabe bewältigen zu können, hat ATS-Hero dem klassischen Bodenförderer eine weitere Fördererfamilie hinzugefügt, den Reibradförderer als Inversförderer. Durch dieses System lassen sich enge Laufwagenabstände mit einer hohe Teiledichte realisieren - gekoppelt mit einer großen Laufruhe. Zur Überwindung von Höhenunterschieden benötigt man keine Hubstationen, sondern kann kontinuierlich auf- und abfahren. Darf das Teil dabei nicht kippen, kommt beim I.100.K1- System der patentierte Laufwagen von ATS-Hero zum Einsatz.