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Desinfektion und Sterilisation mit Elektronen

Das Fraunhofer FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizie¬rung. Zur Bündelung der Kompetenzen vieler Partner wurde im Mai 2018 das Netzwerk „CleanHand“ zur Entwicklung von Systemen und Technologien für saubere Oberflächen, Materialien und Gegenstände ins Leben gerufen. Als Partner von „CleanHand“ präsentiert das Fraunhofer FEP im Rahmen der Messe parts2clean das Netzwerk sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte des Institutes im Bereich Hygiene und Reinigung.

Mit Elektronenstrahl sterilisierte Verpackung im Medizinbereich. (Bild: Fraunhofer FEP)

Dr. Jessy Schönfelder, stellvertretende Bereichsleiterin für medizinische und biotechnolo­gische Applikationen am Fraunhofer FEP, erklärt: „Mit unseren Erfahrungen zur Nutzung von niederenergetischen Elektronen für die Desinfektion und Sterilisation von Oberflächen, der Nutzung von Silber und Kupfer für antibakterielle Beschichtungen oder auch in der Entwicklung von hydrophilen Oberflächen und photokatalytischen Schichten haben wir viele technologische Möglichkeiten. Für die Entwicklung von konkreten Anwendungen können wir darauf zurückgreifen, um praxistaugliche innova­tive Lösungen mit den Partnern des Netzwerkes zu erarbeiten.“

Neben dem Initialprojekt zur Desinfektion verschiedener Haltepunkte im öffentlichen Raum sollen im Netzwerk weitere Ideen und Projekte entstehen, die die Mitglieder zusammen und mit neu hinzukommenden Partnern zur Händehygiene entwickeln wollen. Das Netzwerk „CleanHand“ möchte Partner und auch künftige Kunden mit Problemstellungen zur Händehygiene und verwandten Themen aus den Bereichen Medizintechnik, Umwelt, Gesundheit und Life Sciences ansprechen und gemeinsam Lösungen für die Praxis – zum Beispiel durch selbst desinfizierende Armaturen für Krankenhäuser oder in reinigungsintensiven Umgebungen – erarbeiten.