Micro-Epsilon: Automatisierte Qualitätskontrolle lackierter Oberflächen

Mit dem Reflectcontrol-Sensor präsentiert Micro-Epsilon ein neues System zur Inspektion ebener Bauteile. Um bei der Prüfung kleinerer Anbauteile die hohen Taktzeiten zu erfüllen, ist der Sensor so abgestimmt, dass die Prüfung direkt im Werkstückträger, dem sog. Tray, möglich ist.

Das Oberflächeninspektionssystem Reflectcontrol wird bei Automobilherstellern zur Kontrolle lackierter Karosserien eingesetzt (Bild: Micro-Epsilon)

Bei der Oberflächeninspektion von B-Säulenverkleidungen lassen sich dank des großen Messfeldes mehrere Elemente mit nur einer Aufnahme inspizieren. Trotz optimierter Lackierungstechniken treten immer wieder Abweichungen und Fehlstellen an lackierten Oberflächen auf. Daher nimmt die Detektion vorhandener Defekte unmittelbar nach der Lackierung und beim Wareneingang lackierter Zulieferteile einen hohen Stellenwert im Qualitätsprozess ein. Der neue Reflectcontrol Sensor von Micro-Epsilon ermöglicht die Prüfung ebener Bauteile mit hoher Geschwindigkeit. Unter anderem werden Oberflächendefekte auf B-Säulenverkleidungen überprüft. Die Lackierung der B-Säulenverkleidungen erfolgt üblicherweise in Trays, in denen mehrere Teile nebeneinander angeordnet sind.

Das Oberflächeninspektionssystem Reflectcontrol wird bei führenden Automobilherstellern zur 100%-Kontrolle lackierter Karosserien eingesetzt. So wird die Anzahl jener Fahrzeuge, die trotz aufwändiger manueller Kontrollen das Werk mit Lackfehlern verlassen, deutlich reduziert. Generell kann die Technologie überall dort genutzt werden, wo spiegelnde und glänzende Oberflächen auf Defekte überprüft werden müssen.