Kürzere Bearbeitungsdauer von Blisks

(Bild: Walther Trowal GmbH & Co. KG)

Speziell für hochwertige Bauteile wie beispielsweise Flugzeugtriebwerke hat Walther Trowal den Rundvibrator „CM“ in enger Zusammenarbeit mit führenden Turbinen-Herstellern modifiziert. Dieser eignet sich für das Entgraten und die Oberflächenbearbeitung von Blisks (Blade Integrated Disks) bis etwa 980 Millimeter Durchmesser. Das Werkstück wird an dem in der Bauhöhe reduzierten Innendom des Behälters fixiert. Nachdem die Schleifkörper eingefüllt sind, wird der Rundvibrator durch einen Unwuchtmotor in Schwingung versetzt. Dabei „umgleiten“ die Schleifkörper die Oberfläche der Werkstücke. Alle Teile werden gleichmäßig umströmt – es entsteht eine gleichmäßige Oberfläche. Die Rauheitsbeiwerte Ra liegen nach der Bearbeitung bei etwa 0,2 bis 0,4 µm. Ausgehend von einer üblichen Ausgangsrauheit Ra von etwa 4 bis 5 µm arbeitet die Maschine in der Regel lediglich fünf bis sechs Stunden. Im Vergleich dazu nimmt die manuelle Bearbeitung eines Blisks oft mehrere Tage in Anspruch. Für das Gleitschleifen verwendet das Unternehmen die Schleifkörper V2030. Diese erzeugen niedrige Rauheitsbeiwerte bei den für Blisks typischen Werkstoffen und Geometrien, außerdem sind sie weltweit für die Flugzeugindustrie zugelassen.