Neues Verfahren zur Herstellung durchleuchtbarer Chromoberflächen

Bild: BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG

Mit dem laserbasierten BIA-Nachtdesign hat der Solinger Automobilzulieferer BIA Kunststoff- und Galvanotechnik bereits vor Jahren eine Technologie entwickelt, die verchromte Kunststoffbauteile partiell durchleuchtbar macht. Damit ließ sich erstmals die Funktionalität und Anmutung einer Hinterleuchtung mit der edlen Optik und Haptik von Chromoberflächen im Fahrzeuginnenraum serientauglich kombinieren. Nun hat BIA diese Technologie um ein effizientes und präzises Druckverfahren erweitert. Dabei wird auf das zu galvanisierende Rohteil eine Lackschicht in dem Bereich aufgetragen, der später im galvanischen Prozess nicht mitbeschichtet werden soll. Durch Aufdruck eines solchen Selektiv-Lacks sind auch besonders filigrane Darstellungen realisierbar. Entlang der Übergänge entsteht ein geschlossener Schichtaufbau, der ein Unterlaufen der Beschichtung durch Schmutz oder Feuchtigkeit unmöglich macht. Der Lack ist höchst beständig gegen äußere Einflüsse und schützt die Bauteiloberfläche im Symbolbereich. „Vorteil des neuen Verfahrens ist die Möglichkeit, Nachtdesign-Bauteile ohne Unterbrechung des galvanischen Prozesses und mit hoher Konturschärfe erstellen zu können“, erläutert BIA Entwicklungsleiter Ullrich Gutgar.