Neues Multitalent für viele Beschichtungsaufgaben

Mit dem Galvario bringt die Richard Tscherwitschke GmbH eine Neuheit auf den Markt, die die Oberflächenbehandlung von häufig wechselnden Losgrößen deutlich erleichtern und wirtschaftlicher machen kann. So lassen sich mit nur einem Galvanisiergerät unterschiedlichste Warenteile und Prozessparameter abdecken.

Bild: Richard Tscherwitschke

Durch die Konfigurierbarkeit des Galvario können viele verschiedenartige Anforderungen bei Veredelungsprozessen mit nur einem Gerät realisiert werden. Unterschiedliche Kontaktsysteme, Siebkörbe und auch Galvanisiertrommeln können durch ein spezielles Adaptersystem verwendet werden. Das gesamte Siebkorbprogramm von 60 bis 140 mm Durchmesser sowie Trommeln der Serien Galvanet, Galvalight, Galva-N oder Galva-K sind über dieses Adaptersystem am Galvario montierbar. So können auch verschiedene Arten der Warenstromkontaktierung angewandt werden – zum Beispiel drei mitdrehende Stabkontakte, ein Mittelstabkontakt, ein Rechenkontakt oder ein Scheibenkontakt. Auch eine Kabelkontaktierung mit Galvacont-Kontaktkabeln in den Stärken 18, 35 oder 70 mm² ist möglich. Das Gerät kann je nach Konfiguration im Warenstrombereich von circa 30 bis maximal 400 A eingesetzt werden.

Auch für Versuchsreihen eignet sich das Galvario ideal, da in ein und demselben Gerät die für die Beschichtungsqualität entscheidenden Parameter – wie beispielsweise die Stromverhältnisse, die Drehzahl und die Warenmenge – verändert werden können, um so experimentell die Idealwerte zu ermitteln. Die Ergebnisse daraus können später auf größere Chargen relativ genau skaliert werden.

Der Befestigungsarm des Galvario kann auf Wunsch als Schwenkarm ausgeführt werden. Dadurch wird das Be- und Entladen der Siebkörbe erleichtert. Außerdem können verschiedene Drehwinkel der Siebkörbe eingestellt werden, um die Veränderung der Warendurchmischung zu untersuchen. Für Beizverfahren ist auch eine warenstromlose Ausfertigung möglich.