DGO: Ulmer Gespräch: Transformation der Galvano- und Oberflächentechnik

Das 41. Ulmer Gespräch der DGO beleuchtete unterschiedliche Aspekte der aktuellen Transformation innerhalb der Galvano- und Oberflächentechnik etwa im Bereich der E-Mobilität und der Additiven Fertigung.

Ulmer Gespräch 2019 (Bild: DGO)

In einer sich dynamisch verändernden Industriegesellschaft muss und wird sich natürlich auch die Galvanotechnik entsprechend weiterentwickeln. Als Querschnittstechnologie übt sie dabei große Wirkung auf alle industriellen Bereiche aus. Diese Transformation wird einerseits getrieben durch die Digitalisierung und Vernetzung innerhalb der Liefer- und Wertschöpfungskette und natürlich auch durch neuartige Prozesse und Produkte.

So wurde bei den 41. Ulmer Gesprächen über den Einsatz der Galvanotechnik in der zukünftigen E-Mobilität diskutiert, Maßnahmen gegen die Wasserstoffversprödung bei der galvanotechnischen Beschichtung von hochfesten Stahlbauteilen innerhalb der gegebenen Normen beleuchtet, die sich mit der Digitalisierung dynamisch entwickelnde Prozesstechnik der additiven Verfahren untersucht, Werkstoffreinheit unter dem Blickwinkel des Recyclings kritisch besprochen und die aussichtsreiche Entwicklung der Abscheidung aus wasserfreien Elektrolyten vorgestellt. Zum finalen Ausblick wurde wurde festgestellt, dass Ressourcen, die auf dem Mond für zukünftige Besiedlungsprojekte gewonnen würden, sich erfolgreich verwenden ließen, da Mondstaub vor allem aus Oxiden von AL, Fe und Sl besteht.